Arbeitsgemeinschaften

Autonome Roboter und First Lego League

Autonome Roboter sind Maschinen, die sich ohne Hilfe von außen in einem unbekannten Gelände bewegen können und in der Lage sind, Aufträge auszuführen.

NaT-Working ist ein Programm, das von der Robert Bosch-Stiftung unterstützt wird. In diesem Rahmen findet jährlich ein Wettbewerb "Autonome Roboter statt". Er wird vom Max-Planck-Institut und der Otto-von-Guericke-Universität durchgeführt.

Unsere Teilnahme an den Wettbewerben 2007 und 2008 war sehr erfolgreich. Das Team Ingi-Bots hat  2007 den ersten Platz belegt. Im Jahr 2008 habeb wir mit dem Tem KALK JaMH den zweiten Platz belegt. Im Jahr 2009 hatten wir keinen Sieger aber einer unser Roboter bekam den Preis für das beste Design.

Bei diesem Wettbewerb geht es jedes Jahr um den Bau eines autonomen Roboters:

2009 sollte der Roboter möglichst schnell ein Labyrinth durchqueren. Das ist nicht so einfach, wie es klingt. Das Labyrinth hat Sackgassen und Ecken, in denen sich der Roboter verhaken kann.

2008 hatte der Roboter die Aufgabe, selbständig durch ein Labyrinth zu finden und dann eine Brücke herunter zu ziehen und zu überqueren. Klingt einfach, ist aber gar nicht so leicht, schließlich sind Fernbedienungen natürlich nicht zugelassen.

Das Team KLAK JaMH (der Name setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der AG-Mitglieder zusammen) hat jedenfalls seine Sache gut gemacht und den zweiten Platz belegt.

2007 war ein Roboter aus Legoteilen zu konstruieren und zu programmieren, der sich in unbekanntem Gelände (ein schwarz umrandetes Spielfeld von 2m² Größe) selbständig frei bewegen kann, ohne die Hindernisse zu überfahren.

Der Roboter hatte die Aufgabe ein Fahrzeug mit einer Tonne, die Infrarot-Licht aussendet, einzufangen. Dazu waren maximal 10min Zeit.

Unser Team Ingi-Bots hat im Wettbewerb am 16.06.2007 den ersten Platz belegt. Die Tonne war nach 27 Sekunden gefangen.

Fist Lego League

Die First Lego League ist ein bundesweiter Wettbewerb, an dem sich in den Jahren 2005 und 2006 auch das ÖDG beteiligt hat.

Jedes Jahr bekommen die Teams von bis zu zehn Schülern der fünften bis zehnten Klasse einen Forschungsauftrag, zu dem eine Präsentation zu gestalten ist. Die Hauptsache beim Wettbewerb aber ist das Robot-Game: Aus Legoteilen ist ein Roboter zu bauen und zu programmieren, so dass er die gestellten Aufgaben lösen kann. Dazu gibt es jedes Jahr ein neues Spielfeld von 1,5m x 2,5m Größe und Legobausteine, aus denen die Kulissen für die Aufgaben gebaut werden können.

Unsere Teilnahme an diesem Wettbewerb wurde 2005 durch eine Spende der KID GmbH Magdeburg (Laptop für die Programmierung der Roboter und Lego-Kasten) sowie die finanzielle Unterstützung des Freundeskreises des ÖDG möglich. So konnten wir die Start- und Anmeldegebühren bezahlen und die Wettkampfkosten aufbringen.

Das Team bereitet sich jeweils von Mitte September bis zum Regionalausscheid im November zwei Stunden pro Woche und in den Oktoberferien auf den Wettkampf vor.

Die First Lego League ist ein bundesweiter Wettbewerb, an dem sich in diesem Jahr (2005) auch das ÖDG beteiligt hat.

Unsere Teilnahme an diesem Wettbewerb wurde durch die großzügige Spende der KID GmbH Magdeburg, die uns sowohl finanziell als auch mit einem Leih-Laptop unterstützete und die vom Freundeskreis des ÖDG gewährten Mittel möglich. Von diesem Geld konnten wir die Start- und Anmeldegebühren bezahlen und die Wettkampfkosten aufbringen.

Zehn Schüler haben sich jeden Dienstagnachmittag und in den Oktoberferien auf den Wettkampf am 26.11.2005 vorbereitet.

Die Aufgabe für alle Teams wurde im September bekannt gegeben: Unter dem Titel „Ocean Odyssey“ war eine Präsentation zum Thema Leben im und mit dem Wasser zu gestalten und - hauptsächlich - ein Lego-Roboter zu bauen und so zu programmieren, dass er die vorgegebenen Aufgaben erledigen kann:

  • ein U-Boot aussetzen
  • eine Pumpstation mit einem Gerüst sichern
  • eine Pipeline reparieren
  • einen Fisch angeln
  • einen Delfine retten
  • ein Riff und einen Container bergen
  • eine Schatzkiste einsammeln


Alle für die Aufgaben benötigen Objekte haben wir aus Legoteilen gebaut und auf dem Spielfeld positioniert.

Der Roboter wurde ebenfalls aus Legobauteilen zusammengesetzt und dann programmiert.

Wir haben im Wettbewerb 2005 gut abgeshnitten!!!

2006 hieß die Aufgabe “Nano-Quest“. Die Präsentation beschäftigte sich mit dem Thema Nanotechnologie; Wir haben uns die Nanotubes (das sind elektrische Leiter in der Nano-Welt) vorgenommen.

Der Roboter sollte dieses Jahr unter anderem

  • einen LKW-Bewegen
  • einen Fahrstuhl starten
  • eine Kugel in einer Rinne platzieren
  • Pizzamoleküle bewegen
  • ein selbstorganisierendes Molekül anstoßen
  • Teilchen in eine Kiste kippen.

Leider ließ uns dann beim Wettbewerb unser Roboter Elfriede etwas im Stich, so dass wir diesmal nicht ins Finale kamen.

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