Das Ökumenische Domgymansium wurde 1991 von engagierten Bürgern gegründet, die dem überwundenen sozialistischen Einheitsschulsystem ein christliches Gymnasium entgegensetzen wollten. Dennoch beginnt die Geschichte der Schule nicht erst in der sogenannten Wendezeit. Seit Otto der Große im 10. Jahrhundert die Magdeburger Domschule gegründet hatte, gab es in Magdeburg eine Bildungsstätte, die sich in besonderer Weise mit der Kathedrale der Stadt verbunden wusste. Natürlich kam es bedingt durch Kriege, Pest und andere Wirren zu historischen Brüchen und Namensveränderungen. Über die Jahrhunderte erwarben sich jedoch alle Schulen, die sich in der Nachfolge der ottonischen Domschule sahen, einen exzellenten Ruf, der Schüler aus Nah und Fern anzog. Nachdem das humanistische Domgymnasium in den 50er Jahren vom Staat zerschlagen und in eine sozialistische Musterschule umgewandelt worden war, sieht sich das ÖDG heute wieder in der Tradition des alten Domgymnasiums und hat sich bewusst dafür entschieden, die alten Schulfarben Schwarz – Weiß - Königsblau wieder anzunehmen.
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